Wenn man ein Spiel mit nur einem Tor verliert fragt man sich nach Abpfiff umso mehr, woran man nun gescheitert ist. Sowohl als Spieler als auch als Coach. Vor Beginn der Partie war klar, dass Franzi Haupt verletzungsbedingt pausieren musste, trotzdem nahmen wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter!
Wir starteten sehr nervös ins Spiel und es dauerte, bis wir unser erstes Tor warfen, sodass wir gleich 1:3 in Rückstand gerieten. Leider stand unsere Abwehr in der ersten Halbzeit nicht so gut wie in den letzten Spielen. Deswegen musste jedes Tor mit viel Kraftaufwand erzielt werden. Die erste und zweite Welle war ohne den Rückhalt in der Abwehr zunächst nicht umsetzbar. Zudem hat uns die Todesfelder Trainerin gut studiert und hatte ihre Mädels auf unsere zweite Welle gut vorbereitet. So wurde der Gegenstoß früh gestört oder gar verhindert! Man merkte uns an, dass sich dieses negativ auf unser Selbstvertrauen auswirkte und wir schnell haderten, anstatt in Ruhe zu spielen. Doch langsam fanden wir eine Strategie und konnten zum 6:6 ausgleichen. Die Auszeit, die Todesfelde nach dem Ausgleich nahm, pushte uns zusätzlich und wir merkten, heute könnte etwas gehen. Doch leider standen wir uns dann zum wiederholten Male selbst im Weg. In der Abwehr waren wir immer einen Schritt zu spät und vorne haben wir die klaren Dinger einfach nicht eingenetzt. Im gesamten Spielverlauf wurden vier Siebenmeter vergeben, die in so einem Spiel einfach gemacht werden müssen, um gewinnen zu können. Über das 11:11, 12:12, 13:13 erkämpfte sich Todesfelde einen Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit.
Die Ansage für die zweite Halbzeit war deutlich: In der Abwehr mehr anpacken und vorne klare Sachen machen, den Ball in der Vorwärtsbewegung annehmen und die Hundertprozentigen rein machen. Doch so recht konnten wir nicht alles umsetzen und mussten ständig einem Rückstand hinterher laufen (14:16, 15:18, 16:19, 18:21, 20:23). In der 55. Minute haben wir es dann endlich geschafft, den Ausgleich zum 23:23 zu erzielen. Ein Punkt sollte nun auf jeden Fall drin sein. Wir warfen das 24:23 und kämpften bis zum Umfallen, doch Todesfelde machte wieder den Ausgleich. Leider vergaben wir eine Minute später einen Siebenmeter, sodass Todesfelde mit 25:24 in Front ging. Beim 25:25 30 Sekunden vor Schluss erzielten wir den Ausgleich, jedoch waren wir in den verbleibenden Sekunden nicht clever genug, den Punkt festzuhalten. So warf Todesfelde den Siegtreffer zehn Sekunden vor Schluss. Schlussendlich eine bittere Niederlage für uns, da mehr drin gewesen wäre!
1. Frauen - Saison 13/14
SH-Liga: HSG Hohn/Elsdorf vs. SG Todesfelde/Leezen 25:26 (13:15), 7. Dezember 2013
Bittere Niederlage
Tore: Andrea Groth, Sarah Schütte; Monika Gahnz, Janine Herbst (5/3), Pamela Bruhn (5), Anna Ketelsen, Johanna Horn, Annegret Plöhn (6), NN2 (1), Merle Krippeit (1), Maike Hagge (1), Margit Rohwer (5), Monic Sachau-Tinney, Katrin Stürken (1)
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