Mit einem unguten Gefühl fuhren wir am Sonntag nach Bordesholm. Hinzu kam, dass wir kurzfristig auf Stürki verzichten mussten, was unser ungutes Gefühl nicht gerade zum Positiven wandelte. Das Hinspiel wurde zwar recht hoch mit 34:17 gewonnen, jedoch wussten wir, dass dies in Bordesholm nicht so einfach zu machen sein würde, zumal sich die Mannschaft von Trainer Torge Haß seit dem Hinspiel etwas verändert hat, denn anders als im Hinspiel sollte nun Ina-Lena Elwardt bei den Bordesholmerinnen mit auf der Platte stehen, was die Sache für uns nicht gerade erleichterte.
Das Spiel startete alles andere als gut. Durch zwei schnelle Tore der Bordesholmerinnen und zwei vergebene Chancen unsererseits lagen wir schnell 0:2 zurück. Von Beginn an lief nichts zusammen, die Deckung war in den ersten 15 Minuten katastrophal und der Angriff noch schlechter. Wir bekamen die Pille einfach nicht ins Tor, vergaben reihenweise Chancen, sowohl im sechs gegen sechs als auch beim Gegenstoß, der 2. Welle oder am 7-Meter-Punkt. Unsere eigentliche Stärke, das Abschließen aus der 1. und 2. Welle heraus, funktionierte gar nicht. Fehlpässe und unkonzentrierte Abschlüsse en masse. Der einzige Lichtblick war Mareike, die ihre Sache zwischen den Pfosten sehr gut machte und den einen oder anderen freien Wurf entschärfte. Die Deckung wurde in den ersten 15 Minuten von 5:1 auf 6:0 und schließlich auf eine mannbezogene 5:1 gegen Ina-Lena Elwardt umgestellt. Erst durch diese Deckungsvariante kehrte etwas Sicherheit und Stabilität in die Deckung zurück. So plätscherte die 1. Halbzeit dahin und wir schafften es nicht, nah genug an die Bordesholmerinnen heranzukommen, um zur Halbzeitpause einen Ausgleich zu erzielen.
Das Spiel breit machen und klare Sachen spielen war das Ziel für die 2. Halbzeit, was jedoch nur zum Teil umgesetzt werden konnte. Die Fehlpässe und unkonzentrierte Abschlüsse konnten leider bis zum Schluss nicht abgestellt werden. An diesem Tage erreichte, bis auf zwei bis drei Spielerinnen, keine von uns ihre Tagesform. In der 50. Minute bot sich uns zum ersten Mal eine klare Chance zum Ausgleich, nachdem wir drei Tore in Folge machten und bis auf ein Tor an die Bordesholmerinnen herankamen. Wir konnten diese jedoch nicht nutzen, weshalb die Gegner endgültig davonzogen und wir uns schließlich mit 21:26 geschlagen geben mussten.
1. Frauen - Saison 12/13
Landesliga Mitte: SG Bordesholm/Brügge vs. HSG Hohn/Elsdorf 26:21 (10:8), 20. Januar 2013
Der erste Punktverlust
Tore: Sarah Schütte, Mareike Ohm; Denise Schütt, Maria Meier (5/2), Pamela Bruhn (3), Finja Riedel (5), Katrin Rudolph (1), Daniela Plöhn, Annegret Plöhn (1), NN2, Monika Gahnz (1), Janine Herbst (4), Jana Thöming (1)
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